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    Wissen · Google Ads

    Google-Ads-News KW 40: Demand Gen Kampagnen mit Ein-Klick

    7 Min.
    Schnellantwort

    Google hat am 24. September 2026 neue Funktionen für Demand Gen Kampagnen angekündigt: Bildanzeigen im Hochformat 9:16 in YouTube Shorts und Bildanzeigen in Gmail führen nun mit einem Klick auf die Zielseite. Dazu kommt die Google Ads API v25.2 mit einem Weg von Smart-Kampagnen zu Performance Max. Für Werbetreibende heißt das: Hochformat-Bilder bereitstellen und prüfen, ob Gmail in der Kampagne aktiv ist.

    Auf einen Blick

    MeldungWas ändert sichFür wen relevantHandlungsbedarfQuelle + Datum
    Demand Gen September DropEin-Klick-Bildanzeigen in YouTube Shorts und Gmail, Affiliate-Standorte in Google Maps, Business Agent in den USAKonten mit Demand Gen Kampagnen oder Bildmaterial9:16-Bilder hochladen, Gmail als Kanal prüfenGoogle Ads & Commerce Blog, 24.09.2026
    Google Ads API v25.2Performance-Max-Entwurf aus Smart-Kampagne, Hinweis bei zu strengen Zielwerten, Wettbewerbs-BenchmarksKonten mit Smart-Kampagnen oder Ziel-CPA und Ziel-ROASZielwerte und Smart-Kampagnen überprüfenGoogle Ads Developer Blog, 23.09.2026
    Budgetempfehlung mit PrognoseGoogle zeigt prognostizierten Conversion-Wert und warnt bei BudgetsenkungAlle budgetlimitierten KampagnenBudgetentscheidungen dokumentierenSearch Engine Roundtable, 24.09.2026
    Telefonnummer bei Standort- und Anruf-AssetsAnzeigen mit Standort können die Standortnummer statt der Tracking-Nummer zeigenBetriebe mit Anruf-TrackingAnrufberichte prüfenSearch Engine Roundtable, 25.09.2026
    Microsoft Advertising APIGeräteausschlüsse für Performance Max, Bericht Suchbegriff zu ZielseiteKonten mit Microsoft AdvertisingGeräteleistung auswertenSearch Engine Land, 25.09.2026

    Demand Gen Kampagnen: Bildanzeigen in Shorts und Gmail mit einem Klick

    Google hat am 24.09.2026 im Ads-und-Commerce-Blog den September Drop für Demand Gen Kampagnen veröffentlicht. Demand Gen ist der Kampagnentyp in Google Ads, der Anzeigen unter anderem auf YouTube, YouTube Shorts, Discover und in Gmail ausspielt. Die Drops sind Sammelankündigungen neuer Funktionen.

    Kern der Ankündigung sind Ein-Klick-Erlebnisse. In YouTube Shorts führen randlose Bildanzeigen im Format 9:16 mit einem Tippen direkt auf die Zielseite. In Gmail gilt das Gleiche für Bildanzeigen. Laut Google sehen Werbetreibende, die Gmail zu ihren Demand Gen Kampagnen hinzufügen, im Durchschnitt 40 Prozent mehr Conversions mit Bildanzeigen bei gleichem ROI. Das ist eine Angabe von Google, eine unabhängige Messung liegt nicht vor.

    Social Media Today bestätigte die Ankündigung am 24.09.2026 und berichtet, dass der Rollout in derselben Woche begonnen hat. Common Thread Collective beschreibt am 24.09.2026, dass die Funktion ohne neue Kampagne greift: Wer 9:16-Bilder hochlädt, aktiviert das Ein-Klick-Erlebnis in Shorts, wer Gmail hinzufügt, aktiviert es dort.

    Zwei weitere Punkte des Drops sind für Betriebe in Deutschland vorerst weniger wichtig. Der Business Agent für YouTube-Anzeigen, ein KI-Assistent, der Produktfragen direkt in der Anzeige beantwortet, läuft laut Search Engine Watch vom 16.09.2026 nur als Beta in den USA, auf Englisch und mit mindestens 10 US-Dollar Tagesbudget. Affiliate-Standorte in Google Maps richten sich an Händlernetze und Autohäuser, die Standorte ihrer Vertriebspartner bewerben wollen.

    Was bedeutet das für dein Unternehmen?

    Wenn du Demand Gen bereits nutzt, fehlt oft nur das passende Format. Lege Bildanzeigen im Hochformat 9:16 an, laut Common Thread Collective mit mindestens 1200 x 2136 Pixeln. Prüfe in den Kanaleinstellungen, ob Gmail aktiv ist. Wer Demand Gen noch nicht nutzt, sollte die 40-Prozent-Angabe als Herstellerzahl lesen und mit einem kleinen Testbudget starten. Aus Sicht von Stroe Media sollten solche Tests frühestens nach vier Wochen bewertet werden.

    Google Ads API v25.2: von der Smart-Kampagne zu Performance Max

    Google hat am 23.09.2026 im Google Ads Developer Blog die Version 25.2 der Google Ads API veröffentlicht. Die API ist die Programmierschnittstelle, über die Agenturen und Werkzeuge Konten automatisiert verwalten. Search Engine Land berichtete am 25.09.2026, Search Engine Roundtable ebenfalls.

    Für kleine Konten ist eine neue Methode interessant: Sie erzeugt aus einer bestehenden Smart-Kampagne automatisch einen Entwurf für eine Performance-Max-Kampagne. Smart-Kampagnen sind die vereinfachte Kampagnenform, die viele kleine Betriebe über Google selbst eingerichtet haben. Performance Max ist der automatisierte Kampagnentyp, der alle Google-Kanäle aus einer Kampagne bespielt. Eine Abschaltung von Smart-Kampagnen hat Google damit nicht angekündigt.

    Ebenfalls neu ist eine Empfehlung, die meldet, wenn Ziel-CPA oder Ziel-ROAS so streng gesetzt sind, dass eine Suchkampagne nicht mehr an Auktionen teilnimmt. Dazu kommen Benchmarks, die die eigene Leistung als Perzentil gegen alle Werbetreibenden einer Kategorie einordnen. Laut Search Engine Land wird v25.2 bis August 2027 unterstützt, die nächste Hauptversion v26 erwartet Google im Oktober 2026.

    Was bedeutet das für dein Unternehmen?

    Läuft bei dir noch eine Smart-Kampagne, zeigt die neue Methode, in welche Richtung Google den Umstieg lenkt. Prüfe, ob deine Conversion-Messung für Performance Max ausreicht, bevor du umstellst. Die Empfehlung zu strengen Zielwerten ist ein nützliches Warnsignal: Wenn eine Kampagne kaum Impressionen bekommt, liegt es oft am Ziel-CPA und nicht am Budget.

    Budgetempfehlungen mit Conversion-Prognose

    Search Engine Roundtable berichtete am 24.09.2026 über eine neue Budgetempfehlung in Google Ads. Sie zeigt den prognostizierten wöchentlichen Conversion-Wert und markiert Kampagnen, die durch das Budget begrenzt sind. Wer das Budget senkt, sieht einen Warnhinweis auf sinkenden Conversion-Wert. Entdeckt hat die Funktion der Google-Ads-Berater Thomas Eccel, der sie auf LinkedIn als aufdringlich beschrieb. Diese Meldung wurde bislang nur von Search Engine Roundtable berichtet, keine offizielle Bestätigung.

    Was bedeutet das für dein Unternehmen?

    Eine Prognose von Google ist keine Zusage. Budgetsenkungen haben oft Gründe außerhalb des Kontos, etwa volle Auftragsbücher im Handwerk oder eine ausgebuchte Küche. Aus Sicht von Stroe Media ist die Prognose ein Anlass zum Nachrechnen, keine Handlungsanweisung. Halte fest, warum du ein Budget änderst, und vergleiche die Prognose nach zwei Wochen mit dem tatsächlichen Ergebnis.

    Anruf-Tracking: Standortnummer statt Tracking-Nummer

    Search Engine Roundtable berichtete am 25.09.2026, dass Local Services Ads die Telefonnummer aus dem Google Unternehmensprofil zeigten, obwohl in den erweiterten Einstellungen eine Google-Ads-Tracking-Nummer hinterlegt war. Google Ads erklärte laut dem Bericht auf X, dass Anzeigen mit Standort-Assets auf die Nummer des Standorts verweisen können, wenn Standort- und Anruf-Assets gleichzeitig genutzt werden. Gemeldet hatte das Problem der Werbetreibende Anthony Higman am 1. September, Google bestätigte am 7. September. Ende September wirkte das Problem laut Higman behoben. Diese Meldung wurde bislang nur von Search Engine Roundtable berichtet, keine offizielle Bestätigung außer dem zitierten Beitrag auf X.

    Was bedeutet das für dein Unternehmen?

    Für Handwerker, Praxen und Restaurants ist der Anruf oft die wichtigste Conversion. Vergleiche die Anrufzahlen in Google Ads für September mit den Anrufen, die tatsächlich eingegangen sind. Eine auffällige Lücke kann bedeuten, dass Anrufe über die Standortnummer liefen und nicht gemessen wurden.

    Microsoft Advertising API: Geräteausschlüsse für Performance Max

    Search Engine Land berichtete am 25.09.2026 über drei Neuerungen in der Microsoft Advertising API. Performance-Max-Kampagnen lassen sich auf Kampagnenebene für Computer, Smartphones oder Tablets ausschließen. Ein neuer Bericht verbindet Suchbegriff, ausgespielte Anzeigenüberschrift und Zielseite. Außerdem steht das Targeting nach LinkedIn-Merkmalen über die API zur Verfügung. ContentGrip bestätigte die Neuerungen am 26.09.2026.

    Was bedeutet das für dein Unternehmen?

    Microsoft Advertising spielt Anzeigen in Bing und den Microsoft-Diensten aus und ist für viele B2B-Anbieter ein günstiger Zusatzkanal. Der Geräteausschluss ist hilfreich, wenn Anfragen fast nur vom Desktop kommen, etwa bei Geschäftskunden. Werte die Geräteleistung deiner Kampagnen aus, bevor du ausschließt.

    Das solltest du diese Woche konkret tun

    1. 1Erstelle für jede Demand Gen Kampagne mindestens zwei Bildanzeigen im Format 9:16 mit mindestens 1200 x 2136 Pixeln.
    2. 2Öffne die Kanaleinstellungen deiner Demand Gen Kampagnen und prüfe, ob Gmail als Kanal aktiv ist.
    3. 3Filtere alle Suchkampagnen mit Ziel-CPA oder Ziel-ROAS nach Impressionen der letzten 14 Tage und prüfe bei auffällig niedrigen Werten den Zielwert zuerst.
    4. 4Liste alle laufenden Smart-Kampagnen auf und notiere, ob für sie eine Conversion-Aktion außer Anrufen gemessen wird.
    5. 5Vergleiche die in Google Ads gemessenen Anrufe im September mit deinem Telefonprotokoll oder der Anrufliste deiner Telefonanlage.
    6. 6Dokumentiere bei jeder Budgetänderung Grund und Datum in einer einfachen Tabelle, damit du Googles Prognose später gegen das Ergebnis prüfen kannst.

    Häufige Fragen

    Google hat am 24.09.2026 den September Drop veröffentlicht. Bildanzeigen im Format 9:16 in YouTube Shorts und Bildanzeigen in Gmail führen jetzt mit einem Klick auf die Zielseite. Dazu kommen Affiliate-Standorte in Google Maps und ein Business Agent für YouTube-Anzeigen. Der Business Agent läuft laut Search Engine Watch vorerst nur als Beta in den USA auf Englisch.

    Nein. Laut Common Thread Collective vom 24.09.2026 greift die Funktion in bestehenden Demand Gen Kampagnen. Wer Bildanzeigen im Format 9:16 hochlädt, aktiviert das Ein-Klick-Erlebnis in YouTube Shorts. Wer Gmail als Kanal hinzufügt, aktiviert es in Gmail. Für die Bilder nennt Common Thread Collective eine Mindestgröße von 1200 x 2136 Pixeln.

    Google gibt an, dass Werbetreibende, die Gmail zu ihren Demand Gen Kampagnen hinzufügen, im Durchschnitt 40 Prozent mehr Conversions mit Bildanzeigen bei gleichem ROI sehen. Das steht im Google Ads & Commerce Blog vom 24.09.2026. Es handelt sich um eine Durchschnittsangabe von Google selbst, nicht um eine unabhängige Messung. Für das eigene Konto hilft nur ein Test mit klarer Auswertung.

    Dafür gibt es keine Ankündigung. Google hat am 23.09.2026 mit der Google Ads API v25.2 eine Methode eingeführt, die aus einer Smart-Kampagne automatisch einen Entwurf für Performance Max erzeugt. Das erleichtert den Umstieg für Agenturen und Werkzeuge. Einen Termin für ein Ende der Smart-Kampagnen nennt Google im Developer Blog nicht.

    Wenn eine Kampagne Standort-Assets und Anruf-Assets gleichzeitig nutzt, können Anzeigen mit Standort auf die Nummer des Standorts im Unternehmensprofil verweisen. Das hat Google Ads laut Search Engine Roundtable vom 25.09.2026 auf X erklärt. Dann läuft der Anruf an der Tracking-Nummer vorbei. Prüfe deshalb, welche Nummer im Unternehmensprofil hinterlegt ist, und vergleiche gemessene mit tatsächlichen Anrufen.

    Fazit

    Die Leitmeldung der Woche ist eine praktische: Demand Gen Kampagnen bekommen Ein-Klick-Bildanzeigen in YouTube Shorts und Gmail, und wer das passende Hochformat liefert, nutzt sie ohne Umbau. Die Google Ads API v25.2 zeigt den Weg von Smart-Kampagnen zu Performance Max, ohne ein Ende der Smart-Kampagnen anzukündigen. Budgetprognose und Telefonnummer sind nur von einer Quelle belegt, lohnen aber einen kurzen Blick ins Konto.

    Wenn du deine Kampagnen auf die neuen Formate umstellen oder dein Anruf-Tracking prüfen lassen willst, sieh dir unsere Google-Ads-Leistungen an oder nimm direkt Kontakt auf. Wir sitzen in Geretsried bei Wolfratshausen und arbeiten für Betriebe im Oberland und im Raum München. Was sich organisch getan hat, findest du über unsere SEO-Leistungen und im SEO-Beitrag zur KW 40. Der letzte SEA-Rückblick sind die Google-Ads-News KW 39.

    Quellen

    Autor: Stroe Media Redaktion, Stand: 28.09.2026