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    Wissen · Google Ads

    Google-Ads-News KW 41: Automated Promotions ab 12. Oktober

    8 Min.
    Schnellantwort

    Google Ads Automated Promotions sollen laut Search Engine Land ab dem 12.10.2026 automatisch Angebote von deiner Website in Such- und Performance-Max-Kampagnen mit Standort-Assets übernehmen. Die Funktion ist standardmäßig aktiv und lässt sich auf Kontoebene abschalten. Außerdem lockert Google die Regeln für Businessnamen, ergänzt die Richtlinie zu nicht funktionierenden Zielseiten, und Microsoft Advertising gibt A/B-Experimente für alle frei.

    Auf einen Blick

    MeldungWas ändert sichFür wen relevantHandlungsbedarfQuelle + Datum
    Automated Promotions ab 12.10.Google übernimmt Angebote von der Website automatisch als Angebots-AssetsSuch- und PMax-Kampagnen mit Standort-Assets, also vor allem lokale BetriebeAngebote auf der Website prüfen, Opt-out entscheidenSearch Engine Land, 02.10.2026
    Businessname darf von Domain abweichenAbweichung unter drei Bedingungen erlaubt, Wiederverkäufer ausgeschlossenMarken mit abweichender Domain, Franchise, FilialenBusinessname und Domain-Beziehung prüfenGoogle Ads Richtlinien-Hilfe, 01.10.2026
    Richtlinie „Ziel funktioniert nicht“Mehr Beispiele für abgelehnte Zielseiten, Hinweis auf fehlende Asset-GruppeAlle WerbetreibendenZielseiten für den AdsBot testenSearch Engine Land, 01.10.2026
    Microsoft Advertising ExperimenteA/B-Tests für Search, Shopping, Audience und PMax allgemein verfügbarKonten mit Microsoft AdvertisingEinen Test aufsetzenMicrosoft Advertising Blog, 30.09.2026
    Loyalty Customer MatchMehr Länder, AI Mode und Gemini in der DokuHändler mit KundenbindungsprogrammProgramm im Merchant Center prüfenSearch Engine Roundtable, 02.10.2026

    Was sind Google Ads Automated Promotions und was passiert am 12. Oktober?

    Search Engine Land berichtete am 02.10.2026, dass Google ab dem 12.10.2026 Angebote auf den Websites von Werbetreibenden automatisch erkennt und daraus Angebots-Assets für passende Kampagnen erstellt. Angebots-Assets sind Anzeigenerweiterungen, die ein konkretes Angebot wie einen Rabatt direkt unter der Anzeige zeigen. Das Datum 12. Oktober ist bislang nur von Search Engine Land berichtet, eine offizielle Bestätigung von Google gibt es nicht. Darauf weist auch eCommerce Paradise am 03.10.2026 hin.

    Die Funktion selbst ist in der Google-Ads-Hilfe dokumentiert. Voraussetzung sind laut Google aktive Such- oder Performance-Max-Kampagnen mit verknüpften Standort-Assets und ohne bereits laufende manuelle Angebote. Google zieht die Angebote von den Zielseiten, als Beispiel nennt die Hilfe Aktionen nach dem Muster „Kaufe eins, erhalte eins gratis“. Automatisch erstellte Angebote sind im Bereich Assets mit „Google AI“ gekennzeichnet. Abschalten lässt sich die Funktion unter Assets, automatisch erstellte Assets auf Kontoebene, erweiterte Einstellungen.

    Was bedeutet das für dein Unternehmen?

    Betroffen sind vor allem lokale Betriebe, denn genau sie nutzen Standort-Assets. Steht auf deiner Website noch eine abgelaufene Sommeraktion, kann Google sie in deine Anzeigen holen. Aus Sicht von Stroe Media gehört vor dem 12.10. jede Angebotsseite auf den Prüfstand, und pro Konto sollte bewusst entschieden werden, ob die Automatik an bleibt. Wer seine Angebote lieber selbst steuert, legt ein manuelles Angebots-Asset an.

    Google Ads Businessname: Abweichung von der Domain wird erlaubt

    Google hat am 01.10.2026 in der Richtlinien-Hilfe eine Änderung der Anforderungen an den Businessnamen angekündigt. Der Businessname ist der Firmenname, der in Anzeigen neben dem Logo erscheint. Er darf künftig von der Domain der Zielseite abweichen, wenn drei Bedingungen erfüllt sind: Der Name entspricht der bekannten Marke des Werbetreibenden, es gibt eine verifizierte direkte Beziehung zum Domain-Inhaber, und die Produkte oder Leistungen werden direkt auf der Domain angeboten.

    Ausgeschlossen sind laut Google Wiederverkäufer, unabhängige Buchungsvermittler, Affiliate-Partner und Zweitverkäufer. Beim Datum gibt es einen Widerspruch: Google nennt „Oktober 2026“, Search Engine Roundtable schreibt am 02.10.2026 vom 16.10., Search Engine Land am selben Tag vom 19.10.

    Was bedeutet das für dein Unternehmen?

    Das hilft Betrieben, deren Marke anders heißt als die Domain, etwa nach einer Umfirmierung oder bei einer regionalen Domain. Wurden Anzeigen bisher wegen des Businessnamens abgelehnt, lohnt nach Inkrafttreten ein neuer Versuch. Prüfe, ob die Inhaberschaft deiner Domain sauber zu deinem Unternehmen passt.

    Richtlinie „Ziel funktioniert nicht“: mehr Beispiele für abgelehnte Zielseiten

    Google hat die Erklärungen zur Richtlinie „Ziel funktioniert nicht“ erweitert. Search Engine Land berichtete am 01.10.2026 über neue Fehlerbilder: HTTP-Fehler der Klassen 4xx und 5xx, DNS-Probleme, fehlerhafte Weiterleitungen, Zeitüberschreitungen, Weiterleitungsschleifen und Seiten, die eine Anmeldung verlangen. Als Beispiel für eine Ablehnung nennt Google auch Seiten mit dem Hinweis „Seite im Aufbau“.

    Search Engine Roundtable ergänzte am 01.10.2026 einen Punkt: Fehlt in einer Kampagne eine Asset-Gruppe, kann beim Einrichten der Fehler „Ungültige finale URL“ erscheinen, obwohl die Zielseite funktioniert. Die Durchsetzung der Richtlinie ändert sich laut beiden Quellen nicht.

    Was bedeutet das für dein Unternehmen?

    Abgelehnte Anzeigen kosten in der Saison bares Geld. Prüfe, ob deine Zielseiten für den Google AdsBot erreichbar sind, also den Crawler, der Anzeigenziele kontrolliert. Firewall-Regeln und Bot-Schutz blockieren ihn manchmal, obwohl die Seite im Browser normal lädt.

    Microsoft Advertising: Optimierungsexperimente für alle

    Microsoft Advertising hat am 30.09.2026 im eigenen Blog Optimierungsexperimente für Search-, Shopping-, Audience- und Performance-Max-Kampagnen allgemein verfügbar gemacht. Ein Optimierungsexperiment ist ein A/B-Test: Aus einer Kampagne entsteht eine Testvariante, Budget und Traffic werden aufgeteilt, und am Ende lassen sich die Ergebnisse direkt vergleichen. Search Engine Roundtable berichtete am 01.10.2026.

    Im selben Beitrag kündigt Microsoft eine Integration mit dem CRM HubSpot an, mit der sich Leads aus Microsoft-Anzeigen bis zum Umsatz verfolgen lassen. Search Engine Land berichtete am 01.10.2026 darüber. Außerdem fassen LinkedIn-Firmenlisten jetzt bis zu 10.000 statt 1.000 Firmennamen, und die alte SOAP-Schnittstelle bleibt bis zum 31.01.2027 nutzbar.

    Was bedeutet das für dein Unternehmen?

    Microsoft Advertising spielt Anzeigen unter anderem in der Bing-Suche aus. Mit den Experimenten kannst du eine Gebotsstrategie testen, ohne die ganze Kampagne zu riskieren. Stroe Media rät, zuerst die umsatzstärkste Suchkampagne zu testen. Wer HubSpot nutzt, sieht künftig, welche Microsoft-Klicks zu echten Aufträgen werden.

    Loyalty Customer Match: mehr Länder, AI Mode erwähnt

    Laut Search Engine Roundtable vom 02.10.2026 hat Google die Merchant-Center-Doku zu Loyalty Customer Match aktualisiert. Damit verknüpfen Händler ihr Kundenbindungsprogramm mit Google, etwa für Mitgliederpreise in Shopping-Anzeigen. Das Programm umfasst nun 14 Länder, neu sind unter anderem Italien, die Niederlande und Spanien, Deutschland war bereits dabei. AI Mode und Gemini werden in der Doku erstmals erwähnt. Diese Meldung ist bislang nur von Search Engine Roundtable berichtet, eine offizielle Ankündigung von Google gibt es nicht.

    Was bedeutet das für dein Unternehmen?

    Relevant ist das für Händler mit eigenem Bonusprogramm und Google Merchant Center. Prüfe, ob du Mitgliederpreise oder Treuepunkte in Google zeigen kannst. Für Dienstleister ohne Shop besteht kein Handlungsbedarf.

    Das solltest du diese Woche konkret tun

    1. 1Öffne bis zum 11.10. in jedem Konto Assets, automatisch erstellte Assets auf Kontoebene, erweiterte Einstellungen und entscheide über Automated Promotions.
    2. 2Entferne abgelaufene Aktionen und veraltete Preise von allen Zielseiten deiner Such- und Performance-Max-Kampagnen.
    3. 3Prüfe ab dem 12.10. im Assets-Bericht mit dem Filter Asset-Typ „Angebot“, ob Einträge mit dem Label „Google AI“ auftauchen.
    4. 4Rufe die Zielseiten deiner aktiven Anzeigen auf und prüfe Weiterleitungen, Ladezeit und Bot-Schutz-Einstellungen.
    5. 5Kontrolliere in Performance-Max-Kampagnen, ob jede Kampagne mindestens eine Asset-Gruppe hat.
    6. 6Lege in Microsoft Advertising ein Optimierungsexperiment für deine umsatzstärkste Suchkampagne an.

    Häufige Fragen

    Laut Google-Ads-Hilfe gehst du in deinem Konto zu Assets, dann zu den automatisch erstellten Assets auf Kontoebene und öffnest die erweiterten Einstellungen. Dort wählst du bei Automated Promotions die Option Aus. Die Einstellung gilt für das ganze Konto. Alternativ verhinderst du automatische Angebote in einer Kampagne, indem du dort selbst ein manuelles Angebots-Asset hinterlegst.

    Laut Google-Ads-Hilfe betrifft die Funktion aktive Such- und Performance-Max-Kampagnen mit verknüpften Standort-Assets, in denen noch kein manuelles Angebot läuft. Google sucht Angebote auf den Zielseiten dieser Kampagnen. Damit sind vor allem lokale Betriebe mit verknüpftem Google Unternehmensprofil betroffen. Der Start am 12.10.2026 ist bislang nur von Search Engine Land berichtet.

    Im Bereich Assets deines Google-Ads-Kontos filterst du nach dem Asset-Typ Angebot. Automatisch übernommene Angebote tragen laut Google-Ads-Hilfe das Label „Google AI“. Fährst du mit der Maus darüber, zeigt Google weitere Details zur Herkunft und zum Inhalt des Assets. Prüfe diese Einträge regelmäßig, besonders nach Änderungen an Preisen oder Aktionen auf deiner Website.

    Ab Oktober 2026 ja, unter drei Bedingungen: Der Name entspricht deiner bekannten Marke, es gibt eine verifizierte direkte Beziehung zum Inhaber der Domain, und du bietest deine Produkte oder Leistungen direkt auf dieser Domain an. Wiederverkäufer, Buchungsvermittler und Affiliates sind ausgeschlossen. Als Stichtag nennen Search Engine Roundtable den 16.10. und Search Engine Land den 19.10.2026.

    Häufig erreicht der Google AdsBot die Seite nicht, obwohl sie im Browser funktioniert, etwa wegen Bot-Schutz, Weiterleitungsfehlern oder Zeitüberschreitungen. Laut Google-Doku vom September 2026 führen auch HTTP-Fehler, DNS-Probleme und Seiten im Aufbau zur Ablehnung. Bei Performance Max kann zudem eine fehlende Asset-Gruppe den Fehler „Ungültige finale URL“ auslösen.

    Fazit

    Die Leitmeldung hat einen Termin: Ab dem 12.10. sollen Automated Promotions laut Search Engine Land Angebote von deiner Website in Anzeigen übernehmen, standardmäßig und ohne Rückfrage. Wer Standort-Assets nutzt, sollte vorher seine Angebotsseiten aufräumen und bewusst über das Opt-out entscheiden. Die Lockerung beim Businessnamen und die genaueren Zielseiten-Regeln sind kleinere, aber praktische Änderungen. Microsoft Advertising liefert mit den Experimenten ein Werkzeug für saubere Tests.

    Wenn du deine Kampagnen vor dem 12.10. prüfen lassen willst, sieh dir unsere Google-Ads-Leistungen an oder nimm direkt Kontakt auf. Für die organische Sichtbarkeit lohnt ein Blick auf unsere SEO-Leistungen. Der letzte Rückblick sind die Google-Ads-News KW 40.

    Quellen

    Autor: Stroe Media Redaktion, Stand: 05.10.2026